Vortrag: Harn- und Stuhlinkontinenz behandeln – Lebensqualität erhöhen
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Rund 10 Millionen Menschen leiden laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in Deutschland an Inkontinenz. Für Betroffene bedeutet die Erkrankung häufig eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität und ist oftmals mit großen psychischen Belastungen verbunden. „Viele Betroffene empfinden Scham und auch Hilflosigkeit bei Inkontinenz“, wissen Andreas Kuznik, leitender Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Dr. Vlad Varzaru, Assistenzarzt in der Frauenklinik Freudenstadt. Gemeinsam mit Dr. med. Alexander Zabelyshenskiy, Chirurg am Klinikum Landkreis Freudenstadt, und Physiotherapeutin Alexandra Fahrner informieren sie am Dienstag, 16. Juni 2026, um 19:00 Uhr über Harn- und Stuhlinkontinenz sowie die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten.
Inkontinenz ist kein Schicksal, dem man ausgeliefert ist
Obwohl viele Menschen von Inkontinenz betroffen sind, fällt es Betroffenen häufig schwer, offen über die Erkrankung zu sprechen. „Viele Menschen leiden unnötig lange, weil sie aus Scham keine Hilfe suchen“, erklären die Freudenstädter Ärzte. Ihnen ist es deshalb ein wichtiges Anliegen, über Ursachen, Diagnostik und moderne Therapiemöglichkeiten aufzuklären.
„Harninkontinenz bedeutet für Betroffene einen Kontrollverlust. Doch das muss nicht sein“, erklärt Andreas Kuznik. „Es gibt heute ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um Harninkontinenz zu behandeln und Betroffenen zu einem belastungsarmen Leben zu verhelfen. Schon im Bereich der Prävention kann viel erreicht werden.“
Physiotherapeutin Alexandra Fahrner gibt praktische Tipps und zeigt Übungen zur Stärkung des Beckenbodens, die in vielen Fällen entscheidend zur Besserung der Beschwerden beitragen können. Dr. med. Alexander Zabelyshenskiy ergänzt den Vortrag mit Einblicken in die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz und stellt moderne operative Verfahren vor, die Betroffenen helfen können, ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern.
Im Anschluss an den Vortrag beantworten die Referenten gerne die Fragen der Zuhörer. Der Vortrag ist für Besucher kostenfrei.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule in der Cafeteria des Klinikums statt. Die Cafeteria ist ebenerdig erreichbar.
Der Vortrag ist kostenfrei. Um Anmeldung wird über die Kreisvolkshochschule Freudenstadt unter www.vhs-kreisfds.de gebeten.