Zertifizierungsverfahren im Gesundheitswesen sind ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung. Strukturen, Prozesse und Ergebnisse werden durch die Zertifizierungsverfahren verbessert und transparenter gestaltet. Dabei geht es vor allem darum, Verbesserungspotenziale für die Versorgung der Patienten zu erkennen.
Wenn Sie Fragen zur Zertifizierung haben, wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Marion Friers per E-Mail an friers@kontinenz-gesellschaft.de oder telefonisch unter Tel.: 069-795 88 393.
Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. bietet in Kooperation mit weiteren medizinischen Fachgesellschaften zwei Zertifizierungsverfahren an:
Zertifizierung der Kontinenz- und Beckenbodenzentren Komplexversorgung | Basisversorgung
Aufgaben der zertifizierten Kontinenz- und Beckenbodenzentren sind:
Die Schwerpunkte eines Zentrums können unterschiedlich sein [z.B. kindliche Harninkontinenz, Inkontinenz im Alter, neurogene Blasen- und Darmfunktionsstörungen].
Zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentren sind interdisziplinäre Einrichtungen, die sich schwerpunktmäßig mit Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz sowie funktionellen Störungen und Erkrankungen des Beckenbodens beschäftigen. Dies schließt auch Fehlbildungen, benigne und maligne Tumore sowie Funktionsstörungen aus vorausgegangenen Verletzungen oder Operationen mit ein.
Die Kontinenz- und Beckenbodenzentren (Komplexversorgung) sind darauf ausgerichtet, komplexe medizinische Fälle bei der Versorgung von Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz, sowie funktionellen Störungen und Erkrankungen des Beckenbodens zu behandeln. Sie bieten in der Regel eine breite Palette an spezialisierten Dienstleistungen an. Sowohl die Vorgaben für die Qualifikation, insbesondere des ärztlichen Personals sowie die Vorgaben zu den Fallzahlen sind im Grundsatz höher als bei den Kontinenz- und Beckenbodenzentren (Basisversorgung).
Die Kontinenz- und Beckenbodenzentren (Basisversorgung) bieten eine hohe Qualität bei der Versorgung von Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz, sowie funktionellen Störungen und Erkrankungen des Beckenbodens und stellen damit die Versorgung des bestehenden Bedarfs sicher. Die Strukturqualitätsvorgaben und die Personalausstattung sind identisch mit den Kontinenz- und Beckenbodenzentren (Komplexversorgung), abweichend sind die Vorgaben zu den Fallzahlen. Sie sind im Grundsatz geringer und die Einrichtungen sind insbesondere darauf ausgerichtet, eine grundlegende Versorgung, Diagnostik und Therapie anzubieten.
Sie finden die aktuellen Anträge und Unterlagen mit einem 🢖 Klick hier auf der Internetpräsenz der CERT iQ GmbH.
Die Zertifizierung von Kontinenz- und Beckenbodenzentren wird durch fünf medizinische Fachgesellschaften durchgeführt:
Dass fünf medizinische Fachgesellschaften Herausgeber des Zertifizierungsverfahrens sind, zeigt die hohe Qualität, die mit der Zertifizierung zum Kontinenz- und Beckenbodenzentrum verbunden ist.
Die gemeinsame Zertifizierung von Kontinenz- und Beckenbodenzentren wird von dem akkreditierten Zertifizierungsunternehmen CERT iQ Zertifizierungsdienstleistungen GmbH durchgeführt.
Die Bedingungen und die finanziellen Konditionen sowie die Anträge finden Sie direkt auf der Website von CERT iQ unter Zertifizierung Kontinenz- und Beckenbodenzentren: Kontinenz-Beckenbodenzentrum (cert-iq.de)
Sollten Sie inhaltliche und organisatorische Fragen zur Zertifizierung haben, sind Sie bei dem Team der CERT iQ der richtigen Stelle.
Tel.: 0911-239802-10
E-Mail: kbbz@cert-iq.de
Zertifizierte Zentren für Interstitielle Zystitis (IC) und Beckenschmerz sind interdisziplinäre Einrichtungen, die sich mit großer Sorgfalt den Problemen des chronischen Blasen- und Harnröhrenschmerzes, des Beckenschmerzes und insbesondere der seltenen Erkrankung der Interstitiellen Zystitis (IC) widmen.
Grundlage hierfür ist die Umsetzung der S2K-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Cystitis (IC/IBS).
Das Zertifizierungsverfahren wurde ursprünglich durch die Gesellschaft und dem Förderverein Interstitielle Cystitis – ICA-Deutschland e.V. durchgeführt. 2022 übergab die ICA-Deutschland e.V. das Verfahren an die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., die die Zertifizierung seitdem in Kooperation durchführen.
Das Zertifizierungsverfahren der gemeinsamen Zertifizierung der Zentren für Interstitielle Zystitis wird von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. gesteuert.
Die Verfahrensbedingungen und die finanziellen Konditionen sowie die Anträge finden Sie hier:
Sollten Sie inhaltliche und organisatorische Fragen zur Zertifizierung haben, wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Marion Friers
Geschäftsführerin der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
Tel.: 069-795 88 393
E-Mail: info@kontinenz-gesellschaft.de
Geschäftsführerin der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
Tel.: 069-795 88 393
E-Mail: info@kontinenz-gesellschaft.de