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kontinenz aktuell - Ausgabe 02-2015

kontinenz aktuell Juli/20156 Abb. 1: IIEF-5-Fragebogen 1. 2. 3. 4. 5. Wie würden Sie Ihre Zuversicht einschätzen, eine Erektion zu bekommen und zu behalten? Wenn Sie bei sexueller Stimulation Erektionen hatten, wie oft waren Ihre Erektionen hart genug für die Penetration? Wie oft waren Sie beim Geschlechtsverkehr in der Lage, Ihre Erektion aufrecht zu erhalten, nachdem Sie Ihre Partnerin penetriert hatten (in sie eingedrungen waren)? Wie schwierig war es, beim Geschlechtsverkehr Ihre Erektion bis zur Vollen- dung des Geschlechtsver- kehrs aufrechtzuerhalten? Wenn Sie versuchten, Geschlechtsverkehr zu haben, wie oft war er befriedigend für Sie? keine sexuelle Stimulation 0 keinen Ge- schlechts- verkehr versucht 0 keinen Ge- schlechts- verkehr versucht 0 keinen Ge- schlechts- verkehr versucht 0 sehr gering oder nicht vorhanden 1 fast nie oder nie 1 fast nie oder nie 1 äußerst schwierig 1 fast nie oder nie 1 niedrig 2 selten (viel weniger als die Hälfte der Zeit) 2 selten (viel weniger als die Hälfte der Zeit) 2 sehr schwierig 2 selten (viel weniger als die Hälfte der Zeit) 2 mittel- mäßig 3 manchmal (etwa die Hälfte der Zeit) 3 manchmal (etwa die Hälfte der Zeit) 3 schwierig 3 manchmal (etwa die Hälfte der Zeit) 3 groß 4 meistens (viel mehr als die Hälf- te der Zeit) 4 meistens (viel mehr als die Hälfte der Zeit) 4 ein bisschen schwierig 4 meistens (viel mehr als die Hälf- te der Zeit) 4 sehr groß 5 fast immer oder immer 5 fast immer oder immer 5 nicht schwierig 5 fast immer oder immer 5 Die transurethrale Elektroresektion der Prostata stellt mit 70.000 Eingrif- fen pro Jahr einen der häufigsten urologischen Eingriffe dar. Ebenfalls für die endourologische Behandlung der gutartigen Prostata-Vergröße- rung außerhalb von Studien zuge- lassen und im DRG-System abge- bildet ist die photoselektive Lithium-Triborat-Laserung der Prosta- ta (180-Watt-XPS™ -Greenlight-Lase- rung). Beide Verfahren gelten hin- sichtlich der Effektivität in der Verbesserung der Miktion als gleich- wertig (1, 2). Vorteile für das vapori- sierende Verfahren der 180-Watt- XPS™ -Greenlight-Laserung ergeben sich aufgrund des ausgeprägt blut- stillenden Effekts, der eine Interventi- on auch unter Thrombozyten-Aggre- gationshemmern oder Vollheparini- sierung erlaubt. Verbunden damit sind eine kürzere Katheterliegezeit und der mögliche Verzicht auf die Anlage eines Spülkatheters oder ei- ner Blasenspülung. Es resultiert da- raus eine kürzere Krankenhausver- weildauer. Zu den typischen Komplikationen jedes endourologischen Eingriffs an der Prostata gehören die Harnin- kontinenz im Sinne einer Belas- tungsinkontinenz durch eine Schä- digung des Sphincter externus und eine Erektile Dysfunktion. Als Ratio- nale hierfür wurde bisher angenom- men, dass beide Verfahren zu einer thermischen Schädigung der Nn. erigentes in unmittelbarer Prostata- Nähe führen. Das Phänomen der Erektilen Dysfunktion ist für die Elek- troresektion der Prostata (TUR-P) und die Lithium-Triborat-Laserung (180-Watt-XPS™ -Greenlight-Laserung) in unterschiedlichem Umfang unter- sucht worden: So identifiziert eine aktuelle Literaturrecherche zu den Stichwörtern „erectile Dysfunction“ AND „TUR-P“ und „Greenlight-La- ser“ 183 beziehungsweise sechs Untersuchungen zum Thema. Zur aktuellen Version des „Greenlight- Lasers“, dem 180-Watt-XPS™ - Greenlight-Laser, existieren nahezu keine Daten zur postoperativen Erektilen Dysfunktion. Liu stellte in der einzigen Untersuchung, die ne- ben der Erfassung der erektilen Funktion nach der TUR-P mit einem validierten Fragenbogen, dem „In- ternational Index of Erectile Functi- on“ (IIEF), die intraoperative Mes- sung der rektalen Temperatur in der Nähe des Operationsgebiets an- wandte, die Ergebnisse der TUR-P bei einer Gruppe von Männern mit Originalarbeit

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