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kontinenz aktuell - Ausgabe 02-2015

kontinenz aktuell Juli/2015 33 Das Hauptthema der 25. Jah- restagung der Medizinischen Konti- nenzgesellschaft Österreich (MKÖ) lautet „Tumortherapie und Konti- nenz“. Am 2. und 3. Oktober die- ses Jahres tagt die MKÖ dazu in Linz, der Stadt, die sich durch die zentrale Lage als dauerhafter Ort unseres Treffens bewährt hat. Ta- gungspräsidium sind Oberärztin Dr. Ingrid Haunold, Chirurgin, und Prof. Dr. Wilhelm. A. Hübner, Urologe. Es ist hoch an der Zeit, dass sich Fachärzte der involvierten Diszipli- nen zusammen mit Experten aus Pflegedienst und Physiotherapie den Auswirkungen der Therapie von Tu- moren der Beckenorgane widmen. Das breite Spektrum der Themen- blocks unserer Tagung ist, ebenso wie die Details für die Anmeldung, unserer Homepage zu entnehmen: www.kontinenzgesellschaft.at. Nach Grundsatzreferaten über die Pathophysiologie der Inkontinenz werden die verschiedenen Mög- lichkeiten der Therapie erörtert. Besonders konzentriert eingegan- gen wird auf jene Bereiche, wel- che, wie die Inkontinenz selbst, nicht nur physisch überaus belas- tend sind: Sexualität und psy- chische Probleme im Kontext der Onkologie. Die Tradition der Sa- lons mit interdisziplinärer Diskussi- on wird auch in diesem Jahr fortge- setzt. Geplant ist, jene Salons, die sich besonderen Zuspruchs erfreu- en, zu wiederholen. Die Leser dieser Zeilen sind herz- lich eingeladen, an unserem Wis- sensaustausch in Linz teilzunehmen – und zwar nicht nur aus der grundsätzlichen Motivation der Fortbildung heraus, sondern vor al- lem, weil jeder von uns öfter als ge- dacht mit Betroffenen nach Tumor- behandlungen konfrontiert ist. Sei es nun beispielsweise der Patient nach radikaler Prostatektomie, sei es ein Fall nach ausgedehnter Rek- tumresektion – nicht wenige dieser Menschen erfahren durch den Ein- griff oder adjuvante konservative Einladung zur 25. Jahrestagung der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich in Linz Tumortherapie und Kontinenz MK Österreich Maßnahmen eine Trübung ihrer Kontinenz. Diese nehmen sie erge- ben hin, froh darüber, von lebens- bedrohlicher Erkrankung geheilt zu sein. Doch der Preis der Inkonti- nenz ist zu hoch, um ihn aus unse- rer Sicht zu akzeptieren. Die fortgesetzte harmonische Ko- operation mit anderen Gesellschaf- ten lässt uns mit Befriedigung fest- stellen, dass die Kontinenz- und Stomaberater (KSB) ihre Jahresta- gung am 1. Oktober abhalten, gleichzeitig mit einem Treffen der Physiotherapeutinnen – ebenfalls auf der Gugl in Linz. Dies bedeutet neuerlich drei Tage kontinuierlicher Fortbildung und konzentrierter Wis- sensvermehrung. Ich werde mich freuen, auch dies- mal möglichst viele Mitstreiter ge- gen Inkontinenz in Linz begrüßen zu dürfen. Herzlichst, Ihr Prof. Dr. Max Wunderlich Erster Vorsitzender der MKÖ kontinenz aktuell Juli/201533

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