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kontinenz aktuell - Ausgabe 02-2015

kontinenz aktuell Juli/201526 kontinenz. Funktionsoberarzt Se- bastian Beyer aus der Klinik für Urologie des Heilig Geist-Kranken- hauses erläuterte Grundlagen, For- men und Diagnostik. Das Referat von Oberärztin Julia Damm aus derselben Klinik über die indivi- dualisierte Therapie bei überakti- ver Blase komplettierte den ge- nannten Themenkreis. Das Referat der beiden Kranken- schwestern des Heilig Geist- Krankenhauses Veronika Zeidler und Sherene Kettwig-Palhie mit dem Themenschwerpunkt „Mo- derne Hilfsmittelversorgung – bessere Lebensqualität“ erläuter- ten speziell die Funktion, Tipps und Tricks bei der Anwendung ei- nes Kondomurinals sowie die speziellen Aufgaben einer Pflege- kraft mit Schwerpunkt Inkonti- nenz. Nach einer kurzen Kaffeepause demonstrierte Elke Kuno, Lehrerin für Pflegeberufe aus Heidelberg und Mitglied im Expertenrat der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, die Wichtigkeit der Barrierefunkti- on der Haut und deren pH-Wert insbesondere für inkontinente Pa- tienten. Die physiotherapeutische Behand- lung der Harninkontinenz mittels Biofeedbacktraining und gegebe- nenfalls mittels Mittelfrequenzthe- rapie wurde durch den Physiothe- rapeuten Alexander Osiega der ProPhysio GmbH und Mitglied der „Initiative Beckenboden“ präsen- tiert. Therapeutische Optionen bei der Belastungsharninkontinenz der Frau wurden durch den leitenden Oberarzt Wlodzimierz Grobelny aus der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Heilig Geist- Krankenhauses erläutert. Die Mittagspause mit hausei- genem Catering wurde von den zahlreichen Teilnehmern gelobt und die postprandiale Müdigkeit wurde durch ein Wissensspiel durch die neue Chefärztin der Klinik für Urologie des Heilig Geist-Krankenhauses Dr. Petra Stamm vertrieben. Sie referierte anschließend zum Thema der operativen Möglichkeiten bei Männern mit Belastungsharnin- kontinenz inklusive Bewertung der einzelnen OP-Verfahren. Die Stomatherapeutinnen Ute Ma- rienfeld und Monika Linn zeigten die verschiedenen Versorgungs- möglichkeiten und Fallstricke bei der Katheter- und Stomaversor- gung anhand umfangreichen und anschaulichen Bildmaterials. Die komplexe Rechtsprechung des Sozialgesetzbuchs V bei der Hilfs- mittelversorgung und deren, je nach Krankenkasse, unterschiedli- che Erstattungsituationen erläuterte die eigens aus München angereis- te Gesundheits- und Qualitätsma- nagerin Gabriele Gruber. Sie be- schrieb, dass die verordneten Hilfsmittel (z. B. Biofeedbackgerät) das Budget eines niedergelasse- nen Arztes nicht belasten. Im weiteren Verlauf der Pflegefortbil- dungsveranstaltung rückte die Stuhl- inkontinenz in den Fokus, welche rund fünf Prozent der Bevölkerung Deutschlands betrifft. Aufgrund der Prof. Dr. Ernst Eypasch, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie, und Susanne Krey, Pflegdirektorin des Heilig Geist-Krankenhauses, begrüßten die Teilnehmer. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und das Auditorium nutzte rege die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Gesellschaft aktuell

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