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kontinenz aktuell - Ausgabe 02-2014

kontinenz aktuell Juli/201428 Gesellschaft aktuell Gelungener Auftakt in München Fortbildungsveranstaltung für Pflegeberufe und medizinisches Assistenzpersonal Fort- und Weiterbildung sind ein wichtiges Anliegen der Deut- schen Kontinenz Gesellschaft. Da- bei kommt den nichtärztlichen me- dizinischen Berufen eine zentrale Stellung zu, weil Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Medizini- sche Fachangestellte täglich mit der Versorgung von betroffenen Patienten zu tun haben. Patienten wenden sich mit Fragen und Pro- blemen oft an das Pflegepersonal und erwarten eine kompetente Be- ratung nicht nur im Hinblick auf die Hilfsmittelversorgung. Ursa- chen und Behandlung der Inkonti- nenz sind aber in der Fort- und Weiterbildung nur ansatzweise verankert. Am Freitag, dem 4. April 2014 fand erstmals ein Fortbildungstag zum Thema Inkontinenz für Pfle- gende und medizinisches Assis- tenzpersonal statt. Damit sollte Inte- ressierten die Möglichkeit gege- ben werden, sich über den aktuel- len Stand von Diagnostik und The- rapie zu informieren. 65 überwiegend weibliche Teil- nehmer waren der Einladung nach München gefolgt. Zehn Referenten gestalteten das Programm. Prof. Dr. Ursula Peschers, Chefärz- tin für Urogynäkologie im Becken- boden Zentrum München, gab zu- nächst einen Überblick über die Pathophysiologie, Symptomatik und Diagnostik der Harninkonti- nenz. Julia Pfeiffer, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Uro- therapeutin im Beckenboden Zen- trum, referierte im Anschluss über die Versorgung mit Hilfsmitteln mit dem Schwerpunkt intermittierender Selbstkatherismus. Prof. Dr. Christi- an Dannecker, Oberarzt an der Frauenklinik der Universität Mün- chen in Großhadern, beleuchtete in seinem Vortrag in gewohnt lau- niger Art die verschiedenen Be- handlungsmöglichkeiten der über- aktiven Blase. Anna Dworzak , die als spezialisierte Physiotherapeutin im Therapiepunkt des Beckenbo- den Zentrums arbeitet, gab einen Überblick über die Einsatzmöglich- keiten der Physiotherapie und der Osteopathie bei Beckenbodenpro- blemen, insbesondere auch im Hinblick auf die Behandlung von Beckenschmerzsyndromen. Nach der Pause wurde dann von PD Dr. Ricarda Bauer, Oberärztin der Urologischen Klinik der Univer- sität in Großhadern, die Behand- lung der männlichen Harninkonti- nenz besprochen. Elke Kuno, Leh- rerin für Pflegeberufe und Mitglied im Expertenrat der Deutschen Kon- tinenz Gesellschaft, berichtete über Intim- und Hautschutz bei In- kontinenz. Es folgte der Vortrag von Dr. Eckhart-Dietrich Leder, Chi- rurg und Koloproktologe im Be- ckenboden Zentrum München, über die Behandlung der Stuhlin- kontinenz. Barbara Ritzinger, Sto- matherapeutin im Klinikum Groß- hadern, sprach zum Thema Tipps und Tricks bei der Stoma- und Ka- theterversorgung. Gabriele Gruber von Medical Support in München informierte die Teilnehmer über die Erstattungssituation. Zum Abschluss referierte Dr. Al- muth Angermund, die ärztliche Lei- terin des Beckenboden Zentrums Die nächste Fortbildungs- veranstaltung für Assistenz- und Pflegeberufe findet im Rahmen des 26. Kongresses der Deutschen Kontinenz Gesellschaft am 14. und 15. November in Frankfurt am Main statt. Anmeldung unter: www.kontinenz-gesellschaft.de Mehr als 60 Teilnehmer waren der Einladung nach München gefolgt, um sich über Ursachen und Behandlung der Inkontinenz weiterzubilden.

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