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kontinenz aktuell - Ausgabe 01-2014

kontinenz aktuell März/201424 Gesellschaft aktuell Erfolgreiches Jahr Bericht über die Mitgliederversammlung der Deutschen Kontinenz Gesellschaft Anlässlich des 25. Kongresses der Deutschen Kontinenz Gesell- schaft e.V. im Congress Centrum Hannover fand am 8. November 2013 die Mitgliederversammlung statt. Im folgenden Beitrag werden die wesentlichen Informationen zu- sammengefasst. Als 1. Vorsitzender der Gesell- schaft verlas Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann die Tagesordnung. Zum 31. Oktober hatte die Gesell- schaft 3.002 Mitglieder. Erfreulich ist die Zunahme von zertifizierten Beratungsstellen auf momentan 1.260, von denen 417 die 71 Kontinenz- und Beckenboden-Zen- tren bilden. Die Beratungsstellen und Zentren sind eine wichtige An- laufstelle für Patienten. In diesem Jahr wurden 37.500 Harn- und Stuhlinkontinenzbro- schüren verteilt. Die Zeitschrift „kontinenz aktuell“, die dreimal jährlich erscheint, hatte eine Ge- samtauflage von 32.000 Exempla- ren. Die Zeitschrift ist wissenschaft- licher und hat Originalarbeiten, sodass sie zitierbar wird. Die Zahl der Besucher der Website ist weiterhin gestiegen, 138.700 (Tagesdurchschnitt 380). Das war aufgrund der von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft herausge- brachten TV-Spots (181 Schaltun- gen, 24 Millionen Zuschauer), über die die Mitglieder im Mai und Juni informiert wurden. 190.967 Clicks gab es auf YouTube bis zum 31. Oktober 2013. Es soll eine weitere Kampagne geben. WCW – World Continence Week 24.–30. Juni 2013 Jünemann stellte erfreut fest, dass die Deutsche Kontinenz Gesell- schaft 117 Veranstaltungen in 99 Städten in dieser einen Woche ini- tiieren konnte. Erfreulich ist die Kontinuität, das heißt die Veranstal- tungszahl ist relativ gleich geblie- ben, aber die Zahl der mitwirken- den Städte im Bundesgebiet hat sich erhöht. Er dankte den Mitglie- dern, die die Veranstaltung in den einzelnen Städten durchführen. Das 17. Bamberger Gespräch, ein Seminar für Ärzte, fand mit 145 Teilnehmern auch in 2013 statt. Außerdem nahm die Gesellschaft an acht Kongressen mit einem Stand teil. Es sind nur noch 38 der Gesell- schaft namentlich angeschlossenen Kontinenz-Selbsthilfegruppen gelis- tet. Der Trend geht dahin, dass weitere im nächsten Vierteljahr schließen werden, da die Patien- ten die Gruppen nicht mehr aufsu- chen, sondern sich vermehrt über das Internet informieren. Der För- derkreis hat 27 Mitglieder. Die Deutsche Kontinenz Gesell- schaft wurde dieses Jahr in 1.033 Presseartikeln genannt. Die Besucherzahl der Kongresse hat sich seit fünf Jahren stabilisiert. Es sind immer über 1.000 Teilneh- mer. Ergebnis 2012 in Würzburg: 1.058 Kongressteilnehmer und 290 Teilnehmer am Patientenforum. Formalien Der Schatzmeister, Dr. Franz Raulf, verlas den Abschlussbericht für das Jahr 2012 und stellte fest, dass der Verein auch in 2012 einen Über- schuss erwirtschaftet hat. Die Kassenprüfer berichteten und Dr. Johannes Kutzenberger stellte den Antrag auf uneingeschränkte Entlas- tung des Vorstandes. Die uneinge- schränkte Entlastung des Vorstandes erfolgte mit vier Enthaltungen. Für die Wahl der Kassenprüfer wurden Dr. Daniela Marschall-Keh- rel, Frankfurt am Main, und Dr. Ul- rike Hohenfellner, Heidelberg, vor- geschlagen. Weitere Vorschläge gab es auf Nachfrage nicht. Beide wurden einstimmig bei einer Ent- haltung gewählt, nahmen die Wahl an und dankten für das Ver- trauen. Wie bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung in der Ta- gesordnung aufgeführt, steht eine Beitragserhöhung an. Die letzte Er- höhung der Mitgliedsbeiträge liegt bereits acht Jahre zurück und die Kosten sind insgesamt gestiegen. Vorschlag: Ärzte, Apotheker, Sanitätsfachhan- del, Ambulanter Pflegedienst, Phy- siotherapeuten/Krankengymnasten: statt ehemals 35 Euro, nun 50 Euro. Pflegekraft, MTA, Assistenzarzt mit Nachweis: statt ehemals 20 Euro, nun 35 Euro. Prof. Jünemann bat die anwesen- den Mitglieder per Akklamation abzustimmen. Ein Mitglied bean- tragte, dass Physiotherapeuten, Krankengymnasten und Ambulan- ter Pflegedienst nicht in der Bei- tragskategorie für Ärzte aufgeführt werden mit 50 Euro. Vorschlag: Diese sollten bei dem Beitragssatz für Pflegekräfte, MTA und Assis- tenzarzt zu 35 Euro eingesetzt werden. Nach Diskussion bittet Prof. Jüne- mann um Abstimmung für den neu- en Vorschlag: Ärzte, Apotheker, Sanitätsfachhan- del: Beitrag neu: 50 Euro. Pflegekraft, Ambulanter Pflege- dienst, Physiotherapeuten/Kranken- gymnasten, MTA, Assistenzarzt mit Nachweis: Beitrag neu: 35 Euro. Der Vorschlag wurde mit 80 Ja- Stimmen, einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen angenommen.

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