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kontinenz aktuell - Ausgabe 03-2013

kontinenz aktuell November/2013 11 Originalarbeit Diskussion Chronische Obstipation tritt häufig bei den über 65-Jährigen auf (4). Man kann davon ausgehen, dass einer von fünf älteren zu Hause le- benden Mitbürgern von chroni- scher Obstipation betroffen ist. Bei Heimbewohnern finden sich in der Literatur Zahlen bis zu 80 Prozent Betroffenheit (5). In rund 30 Pro- zent findet sich aufgrund der chro- nischen Obstipation nachfolgend eine Koprostase mit Stuhlinkonti- nenz (6). Die Lebensqualität der Betroffenen ist sowohl bei der chro- nischen Obstipation als auch dann bei den Komplikationen erheblich beeinträchtigt (7). Die Therapie der chronischen Obstipation und ihrer Komplikationen muss sich in- dividuell am Betroffenen ausrich- ten (8), wobei bei vielen älteren multimorbiden Patienten die regel- mäßige Gabe eines Abführmittels nicht zu umgehen sein wird. Hier ist die Verträglichkeit bei Dauerthe- rapie ein entscheidender Faktor, da alte Menschen deutlich anfälli- ger sind für Nebenwirkungen – zum Beispiel im Bereich Wasser- Abb. 9: Multimorbidität: Gesamtrisiko geriatrietypischer Problemstellungen Abb. 10: Multimorbidität: Einzelrisiken Stoffwechselerkrankungen und Nahrungsmittelintoleranzen Abb. 11: Multimorbidität: Gesamtrisiko Stoffwechselerkrankungen und Nahrungsmittelintoleranzen

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