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kontinenz aktuell - Ausgabe 02-2013

kontinenz aktuell Juli/2013 3 Editorial Kann man mit dem Thema Harninkontinenz so an die Öffent- lichkeit gehen, dass alle Welt von diesem überaus brisanten Problem Kenntnis erlangt und diese Informa- tion in positiver Erinnerung behält? Dieser Frage hat sich der Vorstand der Deutschen Kontinenz Gesell- schaft gemeinsam mit Christa Thiel, der Geschäftsführerin und der Agentur Feuer, in Person Günter Roth, im Rahmen des vergangenen Jahreskongresses in Würzburg ge- stellt. Geklärt werden sollte, ob und in welcher Form die Deutsche Kon- tinenz Gesellschaft einen TV-Wer- bespot zum Thema Inkontinenz produzieren soll. Nach eingehen- der Analyse und Diskussion hat der Vorstand entschieden, dieses Wag- nis in Kooperation mit besagter Agentur einzugehen. Es galt zu- nächst ein Konzept zu erstellen, dieses zu bearbeiten und parallel die notwendigen finanziellen Mit- tel, sowohl aus den eigenen Res- sourcen als auch mit Unterstützung der Industrie, zu generieren. Das Ergebnis waren zwei unter- schiedliche TV-Beiträge mit dem Ti- tel „Sprung“ für den Mann und dem Titel „Hochzeit“ für die Frau. Beide TV-Werbespots wurden rund 180-mal auf unterschiedlichsten Sendern über einen Monat ausge- strahlt (unter anderem RTL, SAT.1) und fanden offensichtlich Anklang. Die Resonanz, die sowohl in der Geschäftsstelle der Deutschen Kon- tinenz Gesellschaft entgegenge- nommen wurde, als auch die di- rekte Ansprache der Vorstandsmit- glieder über Dritte belegen, dass wir, die Deutsche Kontinenz Ge- sellschaft, den richtigen Ton gefun- den haben. Seit dem 20. Mai 2013 bis zum heutigen Tag finden sich täglich über 200 Besucher mehr auf unserer Webseite ein. Menschen, die Interesse am The- ma Inkontinenz und deren Thera- piemöglichkeiten gewonnen ha- ben sowie Betroffene, die Hilfe su- chen und über unsere TV-Aktion Mut gefasst haben. Genau das war unser Ziel. Auch ist die Wahrnehmung in den Print- und TV-Medien erstaunlich für uns gewesen und ist es immer noch. Bis zum 14. Juni 2013 gab es insgesamt 28 Presseberichte (Textbeiträge) in sechs Fachmedien, einer Publikumszeitschrift, diversen Einzelinstitutionen und sechs Twitter- accounts. Von der renommierten Zeitschrift „Healthcare Marketing“ wurden unsere Beiträge zum TV- Spot der Kalenderwoche 23 ge- wählt. Wenn das kein Erfolg ist. Ein weiterer TV-Beitrag im RBB ist in Pla- nung und es werden sicher noch weitere Clippings hinzukommen. Aber nicht nur die Verbreitung über die klassischen Medien zieht er- staunliche Kreise, auch oder gera- de das Internet nimmt Fahrt auf. So wurden sowohl der Spot „Sprung“ als auch der Spot „Hochzeit“ auf Youtube jeweils weit über 2 000- mal angeklickt und gesichtet. Wie weit unsere Aktion tatsächlich reichen wird und wie vielen Men- schen wir mit der klar formulierten Ansprache Mut gemacht haben, einen Arzt ihres Vertrauens aufzu- suchen oder uns zu kontaktieren, um ihnen dabei zu helfen, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Eines je- doch ist sicher: So eine Resonanz haben wir bis dato mit keiner ein- zigen Aktion erreicht. Dank für die großzügige Unterstüt- zung an die Firma IDS, die beide TV-Spots für die Dauer vom 1. Juli bis 20. Dezember 2013 für uns kostenfrei im „IDS Wartezimmer- TV“ eingespielt haben und somit zur Verbreitung beitragen. Ich danke allen Mitgliedern des För- derkreises der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und insbesondere den Sponsoren, die die Ausstrahlung der Werbespots möglich gemacht haben: Der Firma Astellas, der Fir- ma Pharm-Allergan, der Firma Medtronic und der Firma Bayer He- althcare, die uns in diesem Mam- mutprojekt wahrlich beispielhaft ge- holfen haben. Es war ein mutiger, es war der richtige Schritt. Neues wagen Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft Die TV-Spots zur Bewusstseins-Kampagne sind einer voller Erfolg. Insgesamt über 4 000 Klicks erreichten sie allein auf Youtube.

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